04. 08. 2026

Isabella (34 Jahre):
Was mir und zig anderen angetan wurde, werde ich niemals vergessen und verzeihen!

Gerne möchte ich meine Geschichte hier erzählen, da ich nicht weiß, wie lange mein Körper noch durchhält.
Ich habe mehrmals in Österreich versucht, über Zeitungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Das wurde jedoch jedes Mal abgelehnt, da Impfschäden aus meiner Sicht effektiv geleugnet werden.

Alles fing 2021 an.

Ich habe damals in der Gastronomie gearbeitet, und das Impfen war quasi Pflicht. Dass eine „Impfung“ – wenn man das überhaupt so bezeichnen kann – einen derartigen Schaden anrichten kann, hätte ich niemals gedacht. Man lässt sich gegen Hepatitis A und B oder andere Krankheiten impfen, ohne mit der Wimper zu zucken. Bis dahin hatte man niemals hinterfragt, ob modRNA (sorry, falls ich das falsch geschrieben habe – bei 40 Grad brütender Hitze fällt es mir schwer, mich zusätzlich zu konzentrieren) solche Folgen haben könnte. Ich war immer ein sehr aktiver Mensch, sehr sportlich. Vor der Corona-Impfung hatte ich bereits 2020 einmal die Infektion bekommen, was mich aber nicht maßgeblich ausgehebelt hat.

Als der Aufruf zur Impfung kam, machte ich natürlich schnell einen Termin in der Teststation. Ich kann mich noch erinnern: Damals war das alles in Impf-Nischen aufgebaut, ähnlich wie im Krankenhaus. Der Impfarzt oder die Impfärztin hat sich nicht vorgestellt. Das ging alles zack, zack – Fließband. Eine Aufklärung gab es natürlich keine, sonst hätte man die Menschen ordentlich darüber aufgeklärt, was dieser Wahnsinn anrichten kann und anrichtet.
Nach der ersten Impfung musste man dort 15 Minuten warten, für den Fall, dass man sich nicht wohlfühlte. > LOGIK?
Nun saß ich da mit zig anderen, unwissentlich mit dem schlimmsten Zeug geimpft, und habe gewartet. Bei der ersten Impfung merkte ich noch nichts Gravierendes – leichte Müdigkeit, wie bei einer Erkältung. Ich konnte aber arbeiten gehen, fühlte mich auch topfit, somit war das kein Problem.

Einen Monat später hieß es: Impfung Nr. 2 ist dran.

Schnell wieder online einen Termin gemacht, extra den ersten Termin um 7 Uhr vor der Arbeit ausgemacht. Was dann allerdings passiert ist, werde ich nie vergessen. Als ich von der Teststation in die Arbeit kam, merkte ich von Minute zu Minute, dass etwas in meinem Körper begann zu arbeiten. Ein abnormaler Zustand, der so grausig war, dass ich ihn damals nicht einmal erklären konnte. (Mittlerweile weiß man, dass der Impfstoff ins Blut gegangen ist.) Ich habe so etwas in meinem Leben nach keiner einzigen Impfung jemals erlebt. Dass man sich nach einer Impfung müde oder schlapp fühlt oder gegebenenfalls grippeähnliche Symptome hat – okay. Aber nicht so etwas. Ich habe sofort gewusst: Ups, da stimmt etwas nicht. Da passiert gerade etwas in mir. Ich war um 7:30 Uhr in der Arbeit und habe versucht, bis Mittag durchzuhalten, was effektiv nicht möglich war. Mich hat es komplett ausgehebelt. Ich verließ zwei Stunden später die Arbeit und war die restliche Woche in meiner Wohnung und erlebte einen Horrortrip. Mein komplettes Kreislaufsystem funktionierte nicht mehr. Mir war so schwindelig, dass ich meine Rollos herunterfahren musste, da ich nach der zweiten Impfung extrem auf Licht reagierte. Ich war dann fast eine Woche in einem kompletten Ausnahmezustand, den ich mir selbst nicht erklären konnte.

Nach fünf Tagen Aussitzen dachte ich: geschafft, überstanden. Dann ging ich am Montag wieder zur Arbeit. Ich merkte, dass ich nicht mehr so leistungsfähig war. Mein Kreislauf war hinüber. Ich bemerkte bereits Veränderungen meines Immunsystems, weil ich ständig verschnupft war, leicht erkältet und Blasenentzündungen hatte.
Damals hatte ich noch mit einem Kollegen Witze darüber gemacht, dass die Impfung Herzmuskelentzündungen auslösen könne. Wir waren alle naiv und blind und haben Menschen vertraut – und dem System –, was man niemals hätte machen sollen.
Ein Mensch ohne Gesundheit hat nichts. Jeder Impfgeschädigte hat mit seinem Leben, seiner Lebensqualität und seiner Existenz dafür bezahlt.

Die dritte Impfung – der Booster – war dann endgültig der Knockout.

Ich hatte vorher noch viel Sport gemacht und hatte noch Energie. Ich fiel kurz nach der Impfung komplett herunter: Herzrasen, komplette Abgeschlagenheit, extreme Müdigkeit und Schlafprobleme kamen hinzu.
Es fing an, dass ich Lebensmittel nicht mehr vertragen habe. Ich konnte vorher alles essen, was absolut komisch war. Mittlerweile weiß man, dass ich MCAS, Histaminintoleranz und unzählige Allergien habe.

Ab 2021/22 ging dann eine Odyssee an Untersuchungen, Ärztemarathons, Demütigungen sowie Schikanen durch Behörden und Ämter los.
Ich habe unzählige falsche Diagnosen erhalten (F-Diagnosen). Jeder Impfgeschädigte weiß, wovon ich rede. So etwas ist komplett respektlos. Ich habe nach wie vor keine Worte dafür. Es ist schön für all jene Menschen, bei denen die Impfung gut gegangen ist und die sich bester Gesundheit erfreuen und am Leben teilhaben können, nur es muss aufhören, dass Menschen geleugnet werden, die komplett geschädigt wurden. Wir werden hingestellt als „faul“, „wir wollen ja nicht arbeiten“, „das ist psychisch“, „das bildet man sich nur ein“, „du siehst nicht krank aus“, „mach doch mehr Sport“, „Schmarotzer“ usw.

Ich habe in den letzten Jahren so viele Demütigungen ertragen müssen. Ja, man sieht es uns Menschen leider nicht an. Jemandem, der eine Grippe hat, sieht man das an. Wir, die geschädigt sind, müssen darum betteln, dass man uns glaubt. Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
Ich hatte 6 Kardiologen, bis ich die Diagnosen CFS, POTS und orthostatische Dysregulation bekam. Mein komplettes Kreislaufsystem funktioniert nicht mehr richtig. Seitens der Ärzte wurde das als „normal“ bezeichnet. „Ja mei, junge, schlanke Frau, da sind Kreislaufprobleme nicht so schlimm. Mehr trinken und mehr essen, dann wird das schon.“ So wurde ich abgefertigt.
Dass man bei fast jedem Herzultraschall einen Mini-Perikarderguss gefunden hat, dass dafür eine multisystemische Autoimmunerkrankung, Lupus SLE, verantwortlich ist, hat man auch nicht verstanden. Es wurden eindeutig Narben am Herzen gefunden, die auf eine Perimyokarditis hindeuten, was den extremen Zustand nach der Impfung erklärt.
Ich wusste selber damals noch nicht, was ME/CFS, Post Vac, POTS etc. sind. Ich wusste nur, dass diese Kreislaufbeschwerden niemals normal sein können. Man hatte vorher ja einen Zustand, wo man funkt. hat.

Ich konsultierte alle paar Wochen neue Ärzte, ging in Privatkliniken. Ich wusste, da stimmt etwas Gewaltiges in mir nicht mehr, das kann niemals normal sein. Mein Hausarzt konnte mir nicht helfen, also wandte ich mich selber an unzählige Fachärzte: Kardiologie, Pneumo, Neuro, Gastroenterologen, Endokrinologen usw.
Dass die Impfung absolut nicht vor einer Infektion schützt, weiß man auch, weil ich im Sommer 2022 dann eine weitere Infektion hatte, die richtig auf die Lunge ging. Ich war mehrere Wochen positiv, musste Asthma- und Kortisonspray verwenden, da ich Probleme mit dem Atmen hatte.
Angeschlagen von 3x Impfungen und der Omicron-Infektion 2022 bekam ich extreme Halsschmerzen und Lymphknotenschwellungen am Hals. Die Halsschmerzen habe ich anfangs mit der Corona-Infektion abgetan und mit Halstabletten, Tee trinken und allen möglichen Mitteln versucht zu behandeln. Geholfen hat effektiv nichts.
Ich ging dann zu meinem Hausarzt. Eine Vertretungsärztin machte kurz eine Tastuntersuchung. „Ja, scheint geschwollen zu sein.“ Sie verschrieb mir dann ein Betäubungsspray für den Hals. Ernst genommen habe ich mich nicht gefühlt.
Dez. 2022 war richtig schlimm. Ich hatte den ganzen Monat über extreme Kopfschmerzen, Brainfog, Tinnitus, katastrophale Schlafprobleme. Also zusätzlich zu den ganzen anderen Beschwerden kamen dann neurologische dazu.
Ich schaffte es dann im Jänner 2023, zu einer Neurologin zu gehen, die mich sehr schnell in die Psycho-Schiene steckte und mir Psycho-Tbl. verschrieb zum Ruhigstellen. Ich bekam Sehstörungen von den Tbl., hatte noch schlimmere Kreislaufprobleme als vorher. Mein gesamter Zustand war dadurch noch schlimmer. Niemand möchte ruhiggestellt werden. Ich war komplett erschöpft und abgeschlagen, und das ist noch untertrieben formuliert.

Ich hatte unzählige Blutabnahmen. Meine Venen waren teilweise so kaputt, dass die Blutabnahme 2023 richtig schwer war und ich am Handrücken gestochen werden musste. Da ich in der Zeit mit unzähligen Medikamenten vollgepumpt wurde, bekam ich dann eine Gastritis. Mein Magen war sowieso schon komplett gestört, da ich nichts mehr richtig vertragen habe. Ständige Infektionen (Pilzinfektionen, Blasenentzündungen, Mittelohr usw.), ständig musste ich ein Antibiotikum nehmen …
Ich war fast fortlaufend nur noch bei (Fach-)Ärzten und habe nach einer Lösung gesucht. ME/CFS habe ich irgendwann 2023 per Zufall im Internet gefunden. Jeder Post-Vac- und CFS’ler versteht irgendwann sein Leiden, seine Symptome besser als mancher Arzt.
Ich habe also immer mehr recherchiert. Meine Symptome waren identisch, also war für mich klar: Okay, das muss ME/CFS und Post Vac sein. Es hat ewig lange gedauert, bis ich überhaupt einen Arzt gefunden habe, der Zusammenhänge verstanden hat.

Ich wurde von der Neurologin effektiv zu einer Gesprächstherapie geschickt. Als brave Patientin habe ich das mitgemacht, selber dafür bezahlt, gebracht hat es mir nichts. Seelenstriptease ist zwar nett, aber meine ganzen gesundheitlichen Probleme wurden dadurch nicht besser. Zumal ich mir, gelinde gesagt, ein bisschen verarscht vorgekommen bin.
Ich wurde auf eine Covid-Reha geschickt, was dazu geführt hat, dass sich mein Zustand noch mehr verschlechtert hat. Ich hatte damals bereits die Zustände von PEM, nur konnte ich das damals noch nicht benennen. Es war auch noch nicht so schlimm wie jetzt. Man war ein bisschen müde, aber kein kompletter Knockout.
Je mehr man sich selber damit beschäftigt hat, was ME/CFS ist, umso mehr habe ich verstanden, was das für mich bedeutet. Leben mit dem absoluten Energieminimum. Ich habe Crashes, wo ich selber Angst bekomme. Was ist, wenn mein Körper es nicht mehr schafft, rauszukommen aus diesem Horrorzustand? Normalerweise muss man, wenn man einen Crash hat, den Höhepunkt abwarten, dann flacht es wieder ab.

Diagnosen habe ich mittlerweile zu viele.

Ein junger Mensch sollte keine Ordner voller Arztbriefe, Gutachten und Listen von Diagnosen haben. Meine Gesundheit kann man mit einem Minenfeld vergleichen. Ich bin sehr jung, Anfang Dreißig. Ich weiß nicht, wie lange ich leben werde. Mein jetziger Zustand wird nicht besser. Ich habe keine Therapien, ich vertrage keine Medikamente, ich muss bei allen NEMs aufpassen.
Ich bin alleine. Ich bin jeden Tag mir selbst ausgeliefert in diesem Zustand. Ich habe niemanden, der für mich sorgt, kocht, putzt, einkaufen geht, mich zum Arzt bringt usw. Ich muss alles selber organisieren. Lebensmittel muss ich mir seit 4 Jahren liefern lassen, da ich aufgrund der Gelenkschmerzen nichts heben kann. Einfache alltägliche Einkäufe müssen geplant werden. Ich kann oftmals nur rausgehen, wenn es dunkel ist oder es kühler ist, aufgrund meiner Autoimmunerkrankung. Sonnenlicht bzw. UV-Strahlung triggert bei mir extrem, was dazu führt, dass ich einen Schub bekomme.

Wenn man so komplett kaputt geschädigt ist, bekommt man nur noch Zweifel, ob man überhaupt noch Hilfe bekommt. Ämter und Behörden sind ein ewiger Kampf, damit man überhaupt etwas bekommt. ME/CFS ist zwar mittlerweile anerkannt, aber das heißt nicht, dass man deswegen Rehageld oder BUP bekommt.
Es wurde zu viel gelogen, geleugnet, zu viele falsche Diagnosen gestellt und falsche Behandlungen durchgeführt – alles auf Kosten meiner Gesundheit. Ich habe zu viel Geld bezahlt für Ärzte, denen es egal war, ob es stimmt oder nicht.
Was mir und zig anderen angetan wurde, werde ich niemals vergessen und verzeihen!

Wir werden im Stich gelassen.
Im Dunkel der Gesellschaft.
Geleugnet und vergessen!

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