Sind Sie selbst auch von einem Impfschaden betroffen?
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23. 09. 2025
Bettina Komm (44 Jahre):
Die Impfungen haben meinen Gesundheitszustand massiv verschlechtert.
Mein Weg – Von der Ärztin zur Betroffenen
Im Jahr 2019 arbeitete ich noch als Chirurgin im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie in einer Klinik. Im Herbst/Winter desselben Jahres erkrankte ich an Symptomen, die ich heute als erste Covid-Infektion erkenne. Seitdem bin ich nicht mehr gesund geworden – ich leide bis heute an Post-Covid-Symptomen im Sinne einer ME/CFS-Erkrankung.
Während ich noch krankgeschrieben war, wurde zusätzlich eine Krebserkrankung bei mir festgestellt, die 2020 operativ behandelt werden musste. Doch auch nach dieser Behandlung erholte ich mich nicht vollständig. Die Post-Covid-Symptome blieben bestehen und verstärkten sich sogar. Zwei vorsichtige Arbeitsversuche scheiterten – ich war schlicht zu erschöpft.
Impfungen – Hoffnung und Enttäuschung
Ich gehörte zu den ersten, die sich mit AstraZeneca impfen ließen. Nach beiden Impfungen war ich jeweils wochenlang krank:
- starke Gliederschmerzen,
- ausgeprägte Erschöpfung,
- Verschlechterung meines Lymphödems nach der Krebs-OP,
- deutliche Verschlechterung meiner ME/CFS-Symptomatik.
Trotz dieser Erfahrungen ließ ich mich – aus Überzeugung und Vertrauen in die Wissenschaft – auch ein drittes Mal impfen, diesmal mit BioNTech. Wieder verbrachte ich zwei Wochen schwer krank im Bett, und erneut verschlechterte sich mein Allgemeinzustand dauerhaft.
Rückblickend kann ich sagen: Nach jeder Impfung wurde meine Belastbarkeit geringer, meine Gehstrecke kürzer, mein Leben enger.
Meine Rolle als Impfärztin
Damals war ich überzeugt: Die Impfung ist notwendig, um uns alle zu schützen.
Ich ließ mich von der KV als Impfärztin gewinnen, arbeitete in Berliner Impfzentren.
Ich motivierte Menschen, sich impfen zu lassen.
Ich habe Informationen aus der Uniklinik weitergegeben, die mich selbst überzeugt hatten.
Es war Idealismus, aber auch finanzielle Notwendigkeit, weil ich nur noch eingeschränkt arbeiten konnte. Ich habe damals mit ganzem Herzen geglaubt, das Richtige zu tun.
Doch mit der Zeit kamen Zweifel. Ich sah, wie unterschiedlich die Menschen reagierten: Manche hatten kaum Beschwerden, andere wie ich sehr starke. Spätestens nach der dritten Impfung war für mich klar: Eine vierte Impfung kommt für mich nicht infrage.
Meine Erkenntnis
Ich habe trotz Impfung noch zweimal Corona bekommen – mit schwerem Verlauf, jeweils wochenlang bettlägerig und monatelanger Genesungszeit, ohne Rückkehr zum Ausgangszustand.
Heute weiß ich:
- Die Impfungen haben meinen Gesundheitszustand massiv verschlechtert
- Ärzte reagierten auf meine Beobachtungen kaum.
- Meine Zweifel wuchsen, mein Vertrauen zerbrach.
Warum ich das schreibe
Ich schreibe dies, weil ich aufmerksam machen möchte:
Auch Menschen wie ich, die an die Impfung glaubten und sie voller Überzeugung weitergegeben haben, können betroffen sein.
Es gibt nicht nur „Impfgegner“ und „Impfbefürworter“, sondern auch Menschen, die aufrichtig geglaubt und doch schwer gelitten haben.
Und ich schreibe es auch aus einem anderen Grund: um Verantwortung zu übernehmen.
- Ich habe Menschen geimpft.
- Ich habe Menschen motiviert, sich impfen zu lassen.
- Und ich weiß, dass dadurch auch Schäden entstanden sind.
Dafür trage ich die volle Verantwortung.
Ich möchte mich bei allen entschuldigen:
- bei allen, die ich geimpft habe und die gesundheitliche Schäden erlitten haben,
- bei allen, die ich ermutigt habe und die heute leiden,
- bei allen, die vielleicht noch gar nicht wissen, dass ihre Beschwerden mit der Impfung zusammenhängen.
Es tut mir aus tiefstem Herzen leid. Ich habe es damals nicht besser gewusst. Ich konnte es nicht anders wissen. Aber ich sehe es heute – und ich nehme diese Schuld auf mich.
👉 Das ist mein persönlicher Weg. Er ist schmerzhaft, aber auch wichtig. Denn nur, wenn wir ehrlich und offen über diese Erfahrungen sprechen, können wir wirklich verstehen, was geschehen ist.
Anmerkung der Redaktion:
Wir haben ein langes Interview mit Bettina Komm geführt. Es ist hier zu sehen:
Bettina Komm: Das tut mir sehr sehr leid