07. 07. 2025

Dr. med. Arno Heinen (76 Jahre):
Systemisches Versagen der medizinischen Institutionen

Bericht eines Facharztes im Ruhestand: Wenn Impfnebenwirkungen zur systemischen Ausgrenzung führen

Dr. med. Arno Heinen – Facharzt für Innere Medizin und Naturheilverfahren (i. R.)
Fußnoten finden Sie am Ende des Textes.

1. Impfreaktionen in mehreren Organsystemen
nach der 1. Impfung (AstraZeneca):

  • Herz: dreifacher Koronarverschluss (90 %, 75 %, 28 % in der LAD), alle Stents innerhalb weniger Wochen.
    → plausibler Mechanismus: Mikrothrombenbildung durch Impfinduziertes Spikeprotein mit endothelialer Schädigung [1] [2].
  • Gehirn: M.E./CFS-artiger Zustand mit Fatigue, kognitiven Defiziten, Brain Fog.
    → pathophysiologisch: Neuroinflammation durch persistierende Immunaktivierung [3].
  • Lunge: histologisch und klinisch Hinweise auf lymphozytäre Retikulozytose, nicht-infektiös.
  • Bewegungsapparat: Gangstörung (Platschgang), Kälteanästhesie, Sensibilitätsverlust → evtl. Vaskulitis/Neuroinflammation.

2. nach der 2. Impfung (BioNTech):

  • Zentralvenenverschluss (li. Auge) mit sekundärem Makulaödem.
    → Pathomechanismus: Impfinduzierte Hyperkoagulabilität, ggf. Komplementaktivierung [4] [5].
  • Reaktivierung einer Gliose (präexistent, aber bis dahin asymptomatisch).
  • Liquorstau (Zisternenverschluss) mit MRT-Nachweis 2021 & 2024.
    → Verdacht auf fibrotische Reaktion im Liquorraum, evtl. durch inflammatorische Mikrothrombosen.

3. nach der 3. Impfung (Moderna):

  • Herzreizleitung: AV-Block, Sinusbradykardie (38–42/min), SpO₂ unter 90 % bei HF unter 40.
    → reversible Reizleitungsstörung nach Cortisonstoß (Prednisolon 500 mg oral über 3 Tage, dann über 1 Monat gehend ausschleichend), Hinweis auf immunvermittelte Myokarditis oder Sinusknotendysfunktion [6].
Dokumentation und ärztliche Erfahrungen
  • Alle drei Reaktionen traten exakt 10 Tage nach Impfung auf – ein Zeitraum, der laut EMA-Zulassungsunterlagen die maximale Expression des Spikeproteins umfasst [7].
  • digitale Meldung über Impfnebenwirkungen an das PEI – ohne Rückmeldung.
  • Labordiagnostik (NLR, Fettsäureanalysen) ergab konsistente Zeichen systemischer Entzündung.

Systemisches Versagen der medizinischen Institutionen

  • Hausärztliche Unterstützung war auf die Durchführung der Therapie die ich aufgrund meines ärztlichen Wissens vorschlug, beschränkt. Schriftliche Stellungnahmen wurden verweigert.
  • Konsiliarärzte (Neurologie, Kardiologie, Augenheilkunde) konnten den immunologischen Pathomechanismus nicht einordnen.
  • Psychosomatische Fehldiagnose: Obwohl keine aktiven psychiatrischen Symptome bestanden und die bipolare Erkrankung seit über 20 Jahren vollständig remittiert ist, wurde die gesamte Impf-Symptomatik auf eine „narzisstisch geprägte Zwangsstörung“ reduziert.

Anmerkung des Betroffenen: Eine bipolare Krankheit kann in zwei Aspekte gesehen werden:

  1. als ein manisch-depressives Geschehen
  2. Sie rüstet den Betroffenen mit einer Befähigung aus, über den Tellerrand hinausschauen zu können, d.h. schon heute medizinisch notwendige Diagnostik und Therapie zu erkennen, die morgen notwendig sind.

Dies bedeutete für meine Patienten, dass ich immer noch eine Therapie- oder Untersuchungsmöglichkeit gesehen habe, wo Kollegen schon aufgegeben hatten. Mit der Zeit hat sich dieses „als manisch“ gesehene Verhalten“ bei mir zu einer Depression ausgeweitet, weil ich meinem Patienten das nicht immer bieten konnte, was er – und ich selbst auch – aber von mir ständig verlangte. Ich konnte nicht jede Krankheit erfolgreich voraussehen und erfolgreich behandeln. Auch mir waren Grenzen gesetzt. Die gegen mich gerichteten Gutachten haben so mir wieder eine hochgradige Depression ausgelöst.

Privates Gegengutachten (4.165 €)

  • Entgegen der Hoffnung auf wissenschaftliche Objektivität erhielt ich eine weitgehend unkritische Bestätigung der behandelnden Ärzte, vor allem übernahm er die Fehldiagnose eine Asbestose zu haben. Sie wurde eindeutig im Lungen-CT widerlegt. Dem CT nach habe ich histologisch und klinisch einen Hinweis auf lymphozytäre Retikulozytose, nicht-infektiös.
  • Aussagen wie: „Sie reagieren halluzinatorisch auf körperliche Veränderungen“ sind wissenschaftlich unbelegt und für einen Fachkollegen diffamierend.
  • Koronarangiographische Atherosklerose wurde postuliert, obwohl keine Sklerose nachweisbar war – sondern nur thrombotische Verschlüsse.
  • Laborwerte: Die von ihm veranlassten Laborwerte bezüglich der Fette waren nicht verwertbar, da realistische Werte nur, wie jeder Laie weiß, müssen im Nüchternzustand erstellt werden. Ich hatte aber am Abend vorher wegen der Anreise erst spät eine fettreiche Mahlzeit gegessen, und am Morgen gefrühstückt, abends wie morgens die für mich therapeutisch notwendigen Fettsäuren EPA und DHA in hoher Menge eingenommen. Damit spiegelt der Blutwert diese insgesamt von mir aufgenommenen Fette wieder, die man somit nicht verwerten kann, um daraus auf ein Risiko für koronare Herzkrankheit und Arteriosklerose zu schließen. Ebenso fehlerhaft hat er die sehr hohen
    Werte für die Neutrophilenzellen und die sehr niedrigen Werte der Lymphozytenwerte gedeutet. Sie führen nämlich zu einem Ratiowert von 7,5. Dieser verweist eindeutig auf ein Autoimmungeschehen bzw. eine Allergie hin.

Fazit: Wenn man solche Begutachtungen erhält, kann ein Richter nur zu dem Schluss kommen, dass die Impfschäden des Klagenden nicht durch die Impfungen entstanden sind, sondern ganz normal dem Alter des Klagenden entsprechend auf den, in den Gutachten genannten, schulmedizinischen Ursachenwegen und nicht auf einem immunologischen Weg. Damit ist die Klage für immer abgewiesen.

Mein wissenschaftlicher Beitrag

Ich veröffentlichte 2021 das Buch:
„Wenn das Immunsystem zum Feind wird – COVID & Long COVID: Ursachen, Diagnostik, Therapie, Prävention“
ISBN 978-3-949204-05-0

Darin beschreibe ich – mit Stand von Mitte 2021 – bereits folgende Mechanismen:

  • ER-Stress durch Spikeproteinproduktion
  • Immunvermittelte Endothelreaktionen
  • Cross-Reaktivität (Molekulare Mimikry)
  • Mikrothrombosierung & Hyperkoagulopathie
  • Persistente Entzündung in immunprivilegierten Organen

Heute sind über 400 peer-reviewed Studien erschienen, die diese Mechanismen bestätigen. [8] [9].

Fazit:

Ich wurde durch die COVID-Impfungen gesundheitlich massiv geschädigt. Ich wurde durch ärztliche Kolleg:innen im Stich gelassen. Ich wurde durch Gutachter psychologisiert und pathologisiert – auch durch ein von mir in Auftrag gegebenes Gutachten. Der Gutachter wurde mir von einer Rechtsanwältin empfohlen, die mir beim Sozialgericht stützende Hilfe geben sollte, die oben genannten gesundheitlichen Schäden als von der Impfung verursacht anerkannt zu bekommen. Durch dieses Gutachten wird mir vom Sozialgericht eine Selbstäußerung vor einem Richter und 2 Schöffen zu den Psychologisierungen und Pathologisierungen meiner Kollegen abgelehnt. Der Richter will, ohne eine persönliche Anhörung, vom Schreibtisch die Nichtanerkennung eines Impfschadens beschließen. Ich soll daher die Klage zurücknehmen.

Ich wurde somit durch Justiz und Behörden systematisch ignoriert.
Ich hoffe, dass dieser Bericht anderen Betroffenen und kritischen Ärzt:innen Mut macht, ihre Stimme zu erheben – faktenbasiert, unerschrocken und im Bewusstsein, dass medizinische Wahrheit nicht durch Konsens, sondern durch Evidenz entsteht.

Dr. med. Arno Heinen
Facharzt für Innere Medizin & Naturheilverfahren (i. R.)


Wissenschaftliche Fußnoten
  1. Vojdani A, Kharrazian D. Potential antigenic cross-reactivity between SARS-CoV-2 and
    human tissue. Clin Immunol. 2020;217:108480.
  2. Lei Y et al. SARS-CoV-2 Spike Protein Impairs Endothelial Function via Downregulation of
    ACE2 and Mitochondrial Dysfunction. Circ Res. 2021;128(9):1323–1326.
  3. Proal AD, VanElzakker MB. Long COVID or Post-acute Sequelae of COVID-19 (PASC): An
    Overview of Biological Factors. Front Neurol. 2021;12:698169.
  4. Østergaard L. SARS-CoV-2 related microvascular damage and symptoms during and
    after COVID-19: Consequences of capillary transit-time changes, tissue hypoxia and
    inflammation. Physiol Rep. 2021;9(3):e14726.
  5. Mevorach D et al. Myocarditis after BNT162b2 mRNA Vaccine against Covid-19 in Israel.
    N Engl J Med. 2021;385:2140–2149.
  6. Chouchana L et al. Systemic adverse events following COVID-19 vaccination: a
    worldwide pharmacovigilance analysis. Eur J Clin Pharmacol. 2022;78:365–374.
  7. EMA – Comirnaty Assessment Report (TGA/BioNTech): Expression peak of S-protein in
    vivo at day 10 post-injection.
  8. Pellegrino P et al. Immunological adverse events after COVID-19 vaccination: The Tip of
    the Iceberg? Autoimmun Rev. 2022;21(3):103182.
  9. Buchrieser J et al. Persistence of spike protein in monocytes of post-COVID patients with
    CFS symptoms. Cell. 2023;186(2):357–368.

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